Der große Schriftsteller Cees Nooteboom ist gestorben
Romancier, Lyriker, Journalist, Reisender: Cees Nooteboom war vieles auf einmal und hinterlässt uns großartige Literatur

Der niederländische Schriftsteller war eine der einflussreichsten Stimmen der Nachkriegsliteratur. In seinem umfangreichen Werk spiegelt sich ein schillerndes Leben. Cees Nooteboom ist nun im Alter von 92 Jahren auf Menorca gestorben.
Die meisten seiner Romane, Erzählungen, Essays und Reisebereichte können Sie sich bei uns ausleihen.
Unter folgendem Link sind alle seine Werke in unserem Katalog zu finden: Cees Nooteboom
Außerdem ist für Sie weiter unten eine feine Auswahl seiner Texte zusammengestellt.
„Meine Wohnung ist voll von Büchern, die mir erlauben, zwischen ihnen zu leben.“
(„Die folgende Geschichte“, Cees Nooteboom)
Philip und die anderen. Roman, Titelnummer: 46833

Gleich mit seinem Debutroman sorgte Cees Nooteboom für Furore.
Erzählt wird von einem jungen Mann, der durch Europa trampt, seltsamen Menschen begegnet, und auf der Suche ist nach einem Mädchen mit chinesischem Gesicht ist, das er nie gesehen hat und nur aus den Erzählungen eines entlaufenen Mönches kennt.
Eine Rezensionsnotiz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung nennt den Roman einen „jugendlichen Geniestreich“.
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Roter Regen. Geschichten, Titelnummer: 28600

„Leichte Geschichten“ ist der Untertitel zu dieser Sammlung von Erinnerungen und Reiseberichten. Nichtsdestotrotz ist während der kurzweiligen Lektüre bereits eine Weisheit zu spüren.
Der 1933 in Den Haag geborene Schriftsteller, Journalist und Reisende erzählt in diesen geistreich und humorvoll geschriebenen Geschichten von seinen frühen Jahren, von ersten Reisen, skurrilen Begegnungen und vom Leben auf Menorca, seiner zweiten Heimat.
Das Thema der Sammlung ließe sich am besten mit „innerem und äußerem Reisen“ umschreiben, so die Süddeutsche Zeitung.
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Rituale. Roman, Titelnummer: 36672

Dieser mehrfach ausgezeichnete Roman markiert den internationalen Durchbruch des Autors.
Das Buch beginnt mit dem Scheitern des Selbstmordversuchs von Inni Wintrop. Mit neuer Aufmerksamkeit betrachtet dieser danach die Menschen seiner Umgebung, er beobachtet die Rituale, die Hilfskonstruktionen, mit denen sie versuchen, der verrinnenden Zeit, dem Gaukelspiel der Erinnerungen, der persönlichen Geschichte den Anschein des Sinnvollen zu geben.
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Die folgende Geschichte. Novelle, Titelnummer: 55290

Der Anfang dieser Novelle und – wer weiß? – auch deren Ende ist rätselhaft: Wieso wacht Herman Mussert in Lissabon in einem ihm vertrauten Zimmer auf, obwohl er in Amsterdam wohnt und sich dort auch am Abend zuvor zum Schlafen niedergelegt hat?
Die mysteriösen Umstände, unter denen der Protagonist der Geschichte eines Morgens erwacht, verdichten sich zu seinem Übergang vom Leben in den Tod. Auf einer Todesfahrt erinnert er sich seiner Vergangenheit und einer 20 Jahre zurückliegenden Liebe. Die Handlung ist eingebettet in zahlreiche Verweise auf antike Mythen und Motive über das Erzählen, das Reisen und den Tod.
Die ZEIT schrieb nach Erscheinen des Buches: „Cees Nooteboom hat auf wunderbare Weise eine Geschichte erzählt, deren eigentliche Hauptfigur die Poesie selbst ist.“
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Bittersüss. Gedichte, Titelnummer: 63979

Nicht nur Romane, Essays und Reiseberichte haben wir Cees Nooteboom zu verdanken, sondern auch Gedichte. Er zelebriert in seiner Lyrik die Schönheit des sprachlichen Ausdrucks.
Für „Bittersüß“ wählte Cees Nooteboom diejenigen seiner Gedichte aus, die für ihn persönlich sein Werk am deutlichsten widerspiegeln.
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Nachts kommen die Füchse. Erzählungen, Titelnummer: 39041

Das Leben besteht aus Millionen von Momenten, doch im Rückblick erweisen sich nur wenige von ihnen der Erinnerung wert. Diesen entscheidenden Augenblicken ist der niederländische Autor in seinem Erzählband auf der Spur und stellt sich den Fragen des Lebensabends: Warum verläuft ein Leben in dieser und nicht in jener Bahn?
„Nachts, wenn die Füchse kommen“ – das sind die Momente, in denen man sich das eigene Leben nicht mehr zutraut, in denen die Angst vor der Dunkelheit überhandnimmt. Dass der Erzähler in schöner Regelmäßigkeit von diesen Füchsen, diesen Ängsten heimgesucht wird, meist morgens gegen fünf, das wissen wenige.
„Aufwühlend“, schrieb die Neue Zürcher Zeitung dazu.
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Paradies verloren. Roman, Titelnummer: 54090

„Paradies verloren“ ist ein kurzer Roman über flüchtige Begegnungen, rätselhafte Liebesverhältnisse und die Macht der Sehnsucht.
Die Brasilianerin Alma und die Deutsche Almut vereint die Sehnsucht nach Australien. Für beide liegt dort das wahre Paradies verborgen. Schließlich treten sie die abenteuerliche Reise an und entdecken dabei nicht nur verschlungene Pfade zum eigenen Selbst, sondern auch die geheimnisvolle Lebenskultur der Aborigines. Bei einem Projekt der besonderen Art entdecken sie die Kraft der Phantasie – und der Liebe.
„So radikal und illusionslos war Cees Nooteboom selten“, urteilte die Süddeutsche Zeitung.
Die Hörbuchausgabe wurde von Cees Nooteboom selbst eingesprochen.
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Nootebooms Hotel. Erinnerungen u.v.m., Titelnummer: 46831

Dieses Buch versammelt Texte unterschiedlicher Genres aus den letzten Jahrzehnten, von Reiseerzählungen über mehr Episches, mehr Essayistisches und mehr Lyrisches bis zu Interviews mit Fellini und Eco. Ein moderner Nomade sieht, denkt, schreibt, erfindet seinen eigenen Kosmos.
Als „Meisterstücke“ bezeichnet die Süddeutsche Zeitung die Gemälde- und Fotobeschreibungen.
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