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Der Vollmond und der BBSB. - Bayerische Blindenhörbücherei e.V. | BBH e.V.

Der Vollmond und der BBSB.

Vom Kleinsten zum Größten – Vielen Dank an den BBSB e. V.!

Eine gute Kollegin hat sich beim letzten Vollmond arg über eben diesen beschwert. Dieser Saukerl, so die Kollegin, hätte sie mal wieder die halbe Nacht wach liegen lassen, abgeschafft gehöre der Mond, am besten wäre er gar nicht da. Sie war natürlich ein wenig übermüdet und also dünnhäutig. Eigentlich, das kann ich über die gute Kollegin sagen, hat sie gar nichts gegen den Mond. Sie hat ihm sogar einmal einen Liebesbrief geschrieben. Aber das führt jetzt zu weit, ich möchte woandershin.

Was wäre denn, frage ich mich, wenn der Mond wirklich nicht da wäre? Nein, anders: wenn er nur da wäre, wenn wir zu ihm hinaufschauen und wenn er NICHT da wäre, wenn wir NICHT zu ihm hinaufschauen? Sie verstehen.

Natürlich ist diese Frage nicht mir in den Sinn gekommen, sondern jemandem, der deutlich schlauer war. Der dänische Physiker Niels Bohr hat sie als erster gestellt. Sie führt zurück zu einem der großen Mysterien der Quantenphysik – ein Mysterium, das bis heute ein solches geblieben ist.

Am anschaulichsten zeigt es sich im sogenannten Doppelspaltexperiment. Sehr vereinfacht dargestellt geht es dabei um Folgendes: In einer mikroskopischen Versuchsanordnung wird ein Strahl aus kleinsten Teilchen – etwa Elektronen – auf eine Wand mit zwei schmalen Spalten geschossen. Hinter dieser Wand befindet sich eine weitere ohne Spalten, auf der nach einer gewissen Zeit abzulesen ist – sozusagen an den Einschusslöchern -, wie die Teilchen die Spalten der vorderen Wand passiert haben.

Vielleicht kennen Sie das Experiment, vielleicht noch nicht. Auf alle Fälle springe ich, damit Sie sich nicht zu sehr zurück in den Physikunterricht versetzt fühlen, direkt zum erstaunlichen Schluss des Experiments.

Sobald während des Versuchs Detektoren angebracht sind oder eine Kamera auf die Anordnung blickt – sobald man also schlicht beobachtet, was geschieht -, verhalten sich die kleinen Teilchen, wie man es eben von kleinen Teilchen erwartet: Sie fliegen durch einen der Spalten, ihre Position lässt sich bestimmen.

Sind jedoch keine Detektoren im Spiel, keine Kamera, sieht man also schlicht nicht hin, dann verhalten sich die Teilchen wie Wellen: Sie scheinen gleichzeitig durch beide Spalten zu gehen, überlagern sich selbst, sind praktisch überall und nirgendwo – und ihre Position lässt sich nicht festlegen. Ende.

Oder womöglich Anfang?

Wahrscheinlich fragen Sie sich nun, wie das sein kann. Ich jedenfalls frage mich das. Und ich habe dabei erhöhten Puls (ähnlich wie bei der Frage, wie wohl das Ende des Universums aussehen könnte).

Es gab und gibt selbstverständlich diverse Bemühungen, die Ergebnisse des Doppelspaltexperiments zu interpretieren. Große Geister haben sich damit befasst. So auch Niels Bohr, der Mann, der es für durchaus wahrscheinlich hielt, dass der Mond nur da ist, wenn wir hinsehen, Sie erinnern sich. Bohr schloss vom Kleinsten aufs Größte: Wenn sich die Teilchen erst in dem Moment manifestieren, da man hinsieht, dann – so folgerte Herr Bohr wohl – verhält es sich mit größeren Gebilden und Gegenständen, die ja alle aus eben diesen kleinen Teilchen bestehen, höchstwahrscheinlich genauso.

Als er dann irgendwann von einem gewissen Albert Einstein gefragt wurde, ob er ernsthaft behaupten wolle, dass der Mond nur existiere, wenn wir hinschauen, erwiderte Bohr: „Beweisen Sie mir das Gegenteil.“

An dieser Stelle möchte ich meiner guten Kollegin zurufen, beim nächsten Vollmond vielleicht einfach nicht nach oben zu schauen.

Denkt man die Erkenntnisse aus dem Doppelspaltexperiment konsequent weiter, stellt sich in der Tat so manche Frage. Zuerst naheliegend: Spüren die kleinen Teilchen denn, wann sie beobachtet werden und tun deswegen schnell mal so, als ob sie Teilchen sind und keine Wellen? Oder gibt es eine verborgene Kraft, die die Teilchen steuert? Darauf folgerichtig: Was hat das für Auswirkungen auf Gesetze, die wir für unumstößliche Wahrheiten halten? Welche weiteren Mysterien gibt es im Universum? Dann klassisch: Befinden sich die Eier im Kühlschrank immer an derselben Position, unabhängig davon, ob er geöffnet oder geschlossen ist? Oder wandern sie? Sind sie im geöffneten Zustand links oben und im geschlossenen vielleicht rechts unten? Oder links oben UND rechts unten?
Grundlegend: Ist unsere Realität überhaupt real? Und schließlich radikal: Leben wir in einer Simulation?

Diese Fragen können, wie gesagt, für einen erhöhten Puls sorgen.

Ich lade Sie bei dieser Gelegenheit einfach mal dazu ein, ein wenig rumzuspinnen. Denken Sie sozusagen an Möglichkeiten, an die zu denken als nicht möglich gilt. Bestimmt ist es nicht verkehrt, das Selbstverständliche hin und wieder zu hinterfragen. Uns selbst womöglich auch mal zu hinterfragen. Um die ein oder andere Ecke zu schauen und zu denken. Sich in neue Universen zu träumen. Ich bin sicher, es kann Vergnügen bereiten. Und Erkenntnis.

Sie können das nun rund um die Mysterien der Quantenphysik tun. Oder selbstverständlich mit Hilfe von guten Büchern. Die Bücher, die wir lesen und hören, sollen uns ja ebenfalls auf ungewohntes Terrain stoßen. Sie sollen uns fremde Welten betreten lassen, frische Perspektiven bieten, an den irrsten Biografien teilhaben lassen, uns verzaubern, sie sollen uns träumen lassen.

Wir von der Hörbücherei sind keine Physiker. Und zaubern können wir auch nicht. Wir bemühen uns aber natürlich weiterhin darum, dass Sie genügend Stoff zu hören bekommen, der Sie begeistert, aufkratzt, beruhigt, fordert. Mit Vergnügen.

Ohne die Hilfe unseres treuen Partners, des BBSB e.V., wären wir dazu allerdings lange nicht so gut in der Lage. Auch dieses Jahr hat uns der BBSB nämlich wieder großzügig unterstützt. Eine ganze Reihe von tollen Titeln hat er uns, nein, Ihnen ermöglicht. Belletristik mit Niveau, Krimis mit garantierter Spannung, Sachbücher mit Erkenntnisgewinn.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank!

Für alle unter Ihnen, die den BBSB e.V. als wichtige Selbsthilfeorganisation noch nicht kennen sollten:

Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) ist die Selbsthilfeorganisation der mehr als 100.000 blinden, sehbehinderten und zusätzlich gehandikapten Menschen in Bayern. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Ziel des BBSB e.V. ist es, blinden und sehbehinderten Menschen ein selbstbestimmtes und möglichst selbstständiges Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen. In zehn Blickpunkt Auge-Beratungsstellen bietet der BBSB e.V. wohnortnahe Hilfen an – dazu gehören der ambulante Reha-Dienst mit Schulung in selbständiger Haushalts- und Lebensführung, sozialrechtliche Beratung, individueller Textservice, berufliche Rehabilitation, Austausch mit Gleichbetroffenen, Freizeit und Fortbildung.

Eine Auswahl an den vom BBSB geförderten Titeln finden Sie unten.

Und mit folgendem Link können Sie die fast vollständige Liste der gesponsorten Bücher herunterladen (die Liste wird Ende des Jahres dann komplett sein, ein paar wenige Titel fehlen noch): BBSB-Titel

Bitte beachten Sie doch auch unsere Veranstaltungshinweise, sie sind ebenfalls unten zu finden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, reichlich Aufregung mit unseren Hörbüchern und trotzdem einen gesunden, tiefen Schlaf – bei vollem Mond, leerem Mond oder bei einem Mond, der vielleicht nur da ist, wenn Sie zu ihm hinaufschauen.

Herzlich grüßt Ihr

Silvester von Hößlin mit dem gesamten Team der Hörbücherei.

 


Das Alibi – Juan Pablo Villalobos – Titelnummer: 62309

Juan Pablo hat ein Problem: Er ist Schriftsteller und dummerweise ein glücklicher Mensch. Was sollte ein glücklicher Schriftsteller noch zu erzählen haben? Gute Literatur entsteht schließlich nicht aus Glück. Denn Glück ist banal und konfliktfrei. Und ohne Konflikte, nun ja, keine Literatur. Doch ehe er sich’s versieht, gerät Juan Pablos Leben in arge Turbulenzen. Schon bald glaubt er sich in einem waschechten Krimi wiederzufinden – mit makabren Zwischenfällen, belastenden Beweisen und zwei skurrilen, eher unüblichen Verdächtigen.


Old soul – Susan Barker – Titelnummer: 61102

In Osaka verpassen zwei Fremde, Jake und Mariko, ihren Flug. Beim Abendessen stoßen sie auf eine verstörende Gemeinsamkeit. Nicht nur haben sie beide geliebte Menschen an den Wahnsinn verloren – den Unglücksfällen, obwohl sie Tausende Kilometer voneinander entfernt stattfanden, ging jeweils das Erscheinen einer mysteriösen Fotografin voraus. Von seinen Schuldgefühlen getrieben, folgt Jake Marikos Hinweisen auf die Spur dieser Frau. Sie führen ihn schließlich in die Wüste New Mexikos zu Theo, einer alten sterbenden Bildhauerin: Kann sie ihn mit Antworten erlösen?


Alle meine Träume – Grégoire Delacourt – Titelnummer: 62410

Jocelyne ist Lottogewinnerin. Mit einem Teil des Geldes ist ihr Mann durchgebrannt. Für die übrigen Millionen hat sie nur einen Traum: sie sinnvoll auszugeben. Aber wie? Bei den Anonymen Gewinnern trifft sie auf Menschen, die wie sie mit plötzlichem Reichtum ringen. Langsam versteht sie, was für sie am schönsten wäre: ihr Geld an andere zu verschenken. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach.


Sommerschatten – Urs Faes – Titelnummer: 61111

Der Erzähler bekommt einen Anruf, der alles verändert: Seine Partnerin Ina ist beim Freitauchen schwer verunglückt. Sie wird ins künstliche Koma versetzt, niemand weiß, ob ihr Gehirn Schaden genommen hat, ob sie je wieder aufwachen wird. In den folgenden Tagen bangt er um ihr Überleben, erinnert sich an das tastende Kennenlernen, die geteilten Wege und Glücksmomente. Er harrt an Inas Krankenbett aus, spricht zu ihr und liest ihr vor. Sein Erzählen ist Notwehr gegen das Gefühl des Verlassenseins, die Angst, sie endgültig zu verlieren.


 

Unter Tieren – Maxi Obexer – Titelnummer: 59757

In einem Bergdorf in den Dolomiten wächst Agnes, die bei ihrer Tante Antonia zurückgelassen wird, in der Gesellschaft von Tieren auf. In der Mischlingshündin Pirat findet sie ihre engste Gefährtin; mit ihr folgt sie den Fährten tief in die Wälder und Berge. Während Antonia an dem bäuerlichen System zerbricht, das sie selbst aufrecht erhält, kehrt die inzwischen erwachsene Agnes ins Dorf zurück, um einen Neuanfang zu wagen.


Der Junge im Taxi – Sylvain Prudhomme – Titelnummer: 62411

Auf der Beerdigung seines Großvaters erfährt Simon von dessen verleugnetem Sohn. Am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland gezeugt und zurückgelassen, ist M. nicht mehr als eine Leerstelle, eine vage Erinnerung. Simon lässt der Gedanke an diesen deutschen Jungen nicht los. Was für ein Leben hat er gelebt, war er einsam, verlassen, frei? Die Suche treibt Simon von Südfrankreich an den Bodensee, wo sich vergessene Spuren mit den seinen kreuzen und ein neues Bild ergeben.


Strandgut – Benjamin Myers – Titelnummer: 62348

Earlon »Bucky« Bronco hat mit seinen siebzig Jahren noch nie das Meer gesehen. Und doch treibt er seit dem Tod seiner Frau durch Chicago wie ein Schiffbrüchiger. Da erreicht ihn eine Einladung zu einem Soul-Festival im englischen Scarborough. Tatsächlich hat Bucky eine Vergangenheit als Soulsänger, doch in den USA ist er längst vergessen. An der britischen Küste angekommen, begreift er, dass er hier eine Art Legende ist. Und er trifft auf Dinah, eine melancholische und lebenskluge Mittfünfzigerin.


Oachkatzlkiller – Marion Wagner – Titelnummer: 62315

Doro wurde gerade von ihrem Ehemann verlassen und Gabi hadert mit dem Auszug ihrer Tochter. Beide wollen im Wellnesshotel »Oachkatzlhof« ihre Probleme für ein paar Tage vergessen. Doch dann erschüttert ein Mord die Idylle, und Gabi ist die Einzige, die mit Sicherheit weiß, dass der Hauptverdächtige unschuldig ist. Heimlich machen sich die Freundinnen auf die Suche nach dem wahren Täter und entdecken hinter der heimeligen Fassade des Hotels so manches sündige Geheimnis.


 

Die seltsamste aller Zahlen – Elaine Feeney – Titelnummer: 62546

Jamie liebt die Farbe Rot. Außerdem liebt er hohe Bäume, Muster, Regen, der mit dem Wind kommt, die Krümmung vieler Gegenstände, Bücher mit Schutzumschlägen und Edgar Allan Poe. Im Alter von 13 Jahren gibt es zwei Dinge, die er sich im Leben besonders wünscht: den Bau einer Perpetuum-Mobile-Maschine und die Verbindung zu seiner Mutter Noelle, die starb, als er geboren wurde. An seiner neuen Schule findet er zwei Menschen, die ihm vielleicht helfen können.


Lorna – Paul Maar – Titelnummer: 62317

Schon als Kind ist Lorna besonders: Sie ist die Beste beim Fußball, immer hilfsbereit und nimmt sich einen Außenseiter zum Freund. Für den eher schüchternen Erzähler wird sie die erste große Liebe. Man zieht zusammen in eine WG, geht auf Reisen und schmiedet Zukunftspläne. Aber irgendwann wird Lorna eine andere: unruhig, aggressiv, unberechenbar. Sie kommt in die Psychiatrie. Heraus und wieder hinein, immer wieder. Dann lässt sich der Erzähler von Katharina verführen. Es ist die folgenschwerste Entscheidung seines Lebens.


Keine Kleinigkeit – Camilla Barnes – Titelnummer: 62544

Mit »Boswell«, ihrer alten Tiefkühltruhe, sind sie vor zwanzig Jahren nach Frankreich gezogen: Mirandas Vater, der keine Diskussion scheut. Und ihre Mutter, die jede Gelegenheit nutzt, über den Krieg zu sprechen, den sie selbst nie erlebt hat. Die Besuche bei ihnen stellen für Miranda immer öfter eine emotionale Herausforderung dar. »Ich könnte sie beide umbringen«, schreibt sie dann an ihre Schwester. Dabei empfindet sie eigentlich keine Wut, sondern Mitgefühl und Liebe.